Neuer Blog

Aus Mangel an neuen Beiträgen, habe ich die Zeit genutzt und mir einen neuen Blog angelegt.

Tadaaa 😀

Mit Wolke um den Blog

An dieser Stelle möchte ich mich noch mal bei all meinen lieben Followern, Lesern und Freunden bedanken, die mich teils schon 7 Jahre und bei 3 Blogs begleiten. Danke für Eure Likes, Kommentare und dafür, dass Ihr mit so viel Interesse meinen Beiträgen – und damit auch meinem Leben – folgt ❤ Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir auch bei meinem neuen Blog erhalten bleibt ❤

himmeldettelbach

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Evergreen 22

Wer auch einen Evergreen hat, den sie oder er immer wieder zeigen könnte – dann einfach einen Beitrag mit dem Titel Evergreen erstellen und in den Kommentaren posten 🙂

Die Weinberge in Dettelbach vor 4 Jahren ❤

Sobald mein Laptop wieder da ist, werde ich auch wieder regelmäßig bei Euch vorbei schauen, liken und kommentieren. Alles grad sehr umständlich, langsam, nervig. Ich habe noch exakt 0,6 % Speicherplatz von 3 GB übrig, also wird es hier wohl nur noch einen Beitrag mit Fotos geben. Bis die Tage Ihr Lieben ❤

 

LTV beim Tauchclub

Das Team von LTV (regionaler Sender) hat den Tauchclub sowohl am See, als auch in der Lagune Cottbus besucht. Mein Mann ist ja Jugendwart dort seit 3 Jahren und seit ca. 18 Jahren im Verein. Im Video taucht er zwar nicht auf, aber ist trotzdem gut geworden *gg*

Wer mag kann sich hier das Video ansehen 🙂

Einfach mal abtauchen

Oder hier auf Facebook und der Homepage vorbei schauen 🙂

(Der alte Laptop treibt mich in den Wahnsinn, ich hoffe der neue ist schnell repariert und wieder zurück. Die Seiten hüpfen, das Touchpad macht was es will und alles quälend langsam. Vielleicht finde ich noch ein paar schöne Fotos in meinen FB-Erinnerungen für Euch, sonst gibt es erst wieder welche wenn das Drama hier ein Ende hat 😉 )

 

Bis bald

Nach zwei Monaten ist die schöne Zeit hier vorbei. Natürlich freue ich mich auf Zuhause. Aber es wäre schon schöner wenn wir dichter beieinander wohnen würden und uns öfter sehen könnten.

In den nächsten Wochen wird es wohl keine neuen Beiträge hier geben, musste mit meiner Mama den Laptop tauschen (haben den gleichen) damit sie weiter arbeiten kann und muss diesen wieder einschicken. Hab zwar einen Ersatz-Laptop und werde wohl online sein, aber der ist praktisch „nackig“ und ich habe keine Lust erst alle Programme usw. da drauf zu ziehen und dann ein paar Tage später noch mal wenn der andere wieder da ist.

Shaman im Wald – immer ein bezaubernder Anblick ❤

Shaman101

Ausritt im Nebel

Nach einer sehr doofen Nacht (jede Drehung hat unfassbar im Hals weh getan und ich drehe mich sehr oft…) bin ich kurz nach sechs aufgestanden. Diego war eh wach und Kayla musste wohl oder übel mit aufstehen. Auch wenn sie versucht hat der Decke hinterher zu krabbeln 😉 Die letzten zwei  Monate sind wir nie später als halb sieben hoch.

Bei knackigen 9 Grad musste ich sogar meine Winterjacke anziehen. Sonst wäre ich im Wald erfroren. Kayla wurde auch eingepackt, Diego macht das noch nix. Er ist froh, dass es mal nicht so heiß ist.

Mir tut jeder Knochen weh, aber reiten ging komischerweise super. Nur keine schnellen Drehungen mit dem Kopf. Also ab durch den Nebel in den Wald. Hätte ich gewusst dass er sich heute teils aufführt wie Rotz am Ärmel, wäre ich nur die kleine Runde geritten.

Kaum über die Straße, fing er an den Araber raushängen zu lassen. Extrem guckig, der Kopf ruckte nur so von rechts nach links. Kleine Anmerkung: Der Araber wurde jahrhundertelang darauf gezüchtet den Kopf oben zu tragen und weit in alle Richtungen zu schauen um den Reiter notfalls schnell warnen und fliehen zu können. Was also machen viele Reiter nun falsch..? Sie zerren den Arabern den Kopf mit aller Macht auf die Brust, nehmen ihm jede Sicht und machen ihn nur noch nervöser. Was nicht selten zu völligen Aussetzern und schweren Unfällen führt. Und am Ende heißt es der durchgeknallte, unreitbare Araber wäre schuld. Möp. Ist er nicht. Aber wie bremse ich denn nun richtig? Ganz einfach. Enge Wendungen. Oft reicht bei Shaman schon wenn ich den linken Zügel annehme und über den Widerrist nach rechts führe. Dann bremst er ab und holt mal wieder Luft. Selten, dass ich mal mit beiden Zügeln ein deutliche Bremse ausführen muss. Das ist ihm unangenehm und er schlägt sofort mit dem Kopf. Lässt sich aber nicht immer vermeiden, denn Sicherheit geht vor. Hört er auf nichts mehr, muss ich ihn auch mal nicht so nett bremsen.

Auf unserer alten Galoppstrecke sah es aus als hätte ne Bombe eingeschlagen. Normal sind wir die ca. 1,5 km im Galopp durch. Auch mal nur Trab oder Schritt. Aber die Strecke war einfach toll zum Galoppieren. Heute ging es nur im Schleichtempo voran. Ständig hingen Bäume im Weg oder lagen so blöd, dass wir drüber trampeln mussten, da es an der Seite auch kein Vorbeikommen gab. Dazu tiefe Krater im Boden. Meine Mama hat Verbot die Strecke mit ihm zu gehen, bis das wieder ordentlich aussieht. Ich hatte wirklich meine Mühe ihn zu halten, er war kaum noch zu bremsen. Die Hirsche röhrten sich gegenseitig von einem Ende des Waldes zum anderen an. Die Hirschkühe liefen immer wieder neben uns oder kreuzten den Weg. Und dann… so 50 Meter vor uns läuft ein riesiger, schwarzer Keiler über den Weg. Was für ein Tempo… Ich hab mir eingeredet das ist einfach ein Hirsch in Sonderfarbe im Körper einer Hyäne! 😀 Vor Wildschweinen hab ich wirklich mächtig Respekt.

Als wir wieder auf dem Rückweg über die Straße sind, wollte Shaman tatsächlich noch mal die ganze Straße langlaufen. Nix. Ab nach Hause 😀 Endlich konnte er auch wieder ein ganzes Stück flott traben. Nachdem er sich beruhigt hatte und der Weg entsprechend gut war. Der Rest war sehr entspannt. So 20 Minuten vor dem Stall bin ich abgestiegen, hab noch ein paar Fotos gemacht und dann sind wir zurück.

Autsch

Shaman dachte sich es wäre mal wieder an der Zeit für einen Freiflug mit Arabian Airlines. Ich fliege ja gerne – aber so nicht! 😉

Das Wetter war perfekt, wenn auch im Wald ziemlich kühl. Also schön ausreiten. Ich werde ihn nur noch zweimal sehen bevor ich wieder fahre, da stellt sich gar nicht erst die Frage ob wir in die doofe Halle gehen oder ins Gelände 😀

Er war super brav auf der Runde. Nichts hat ihm etwas ausgemacht. Nicht die Schüsse der Jäger, oder als wir diese samt Hunden in einiger Entfernung gesehen hab. Nicht das Auto an der Straße. Nicht die Bambis die direkt vor uns über den Weg liefen (und hoffentlich weit, weit weg von den Jägern..). Auf dem Weg zurück konnte er sich freier bewegen und auch mal ein paar Schritte länger traben, sogar zweimal galoppieren. Er durfte wieder laufen wie er mochte. Tja, kurz vor der Eichenallee hab ich ihn dann Schritt gehen lassen, meine Mama war mit den Hunden schon in Sicht. Ob ihm nun die Sonne zu doll durch die Bäume geglitzert hat…? Ich weiß es nicht. Hab kein Tier gesehen oder gehört. Wenn er sich erschreckt macht er normal auch nur einen Satz und man gerät selten in Wohnungsnot. Ausgerechnet heute muss er natürlich einen Satz nach rechts und dann noch nach vorne machen… Ich hatte keine Chance mich zu halten, bin über seinen Rücken und Hintern nach hinten katapultiert worden und hab noch rechtzeitig den Zügel rechts losgelassen, damit ich ihn nicht umwerfe mit einem heftigen Ruck. Das muss ausgesehen haben wie in einem Comic, ich hab gefühlte 10 Sekunden in der Luft gehangen. Und dann nur noch gedacht – das wird gleich mächtig weh tun. Oh ja… Hat es… Bin genau auf Steißbein, rechter Seite und Rücken gelandet. Zum Glück konnte ich dieses Mal direkt wieder atmen. Shaman stand brav neben mir und hat sich nicht gerührt. Als ich wieder hoch bin, hab ich gesehen dass der rechte Steigbügel sich genau so über das Horn gelegt hat, wie ich es immer mache wenn ich den Sattel abnehme und verstaue, damit dieser nicht den Weg versperrt. Fragt mich nicht wie ich das geschafft hab 😀 Ich hoffe bis morgen geht s wieder einigermaßen. Möchte doch so gerne noch die große Runde mit ihm reiten und Pilze fangen 🙂

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Opferfest Id al-Adha

Heute, am 01.09.2017 beginnt es wieder. Das jährliche Opferfest. Vier Tage pures Grauen für die Schafe. Nicht nur, dass sie grausam geschächtet werden. Teilweise stehen sie Tage vorher ohne Futter und Wasser angebunden und schreien sich die Seele aus dem Leib 😦

Bevor ich zum eigentlich Kernpunkt meines Beitrages komme, hier ein kurzer Überblick dieses Festes:

http://www.bedito.org/joomla/index.php?option=com_eventlist&view=details&id=50:id-al-adha-opferfest&Itemid=99

“Das Opferfest ist das höchste Fest im Islam. Es wird im zwölften und letzten Monat des islamischen Kalenders begangen. Im Dhu’l-hidschdschda findet die „Hadjdj“ (Pilgerfahrt) nach Mekka statt, die jeder gläubige Muslim einmal im Leben unternehmen soll. Im Rahmen der Pilgerfahrt findet das Fest am zehnten Tag des Monats statt. Gefeiert wird es aber auch bei den Familien zu Hause.

Beim Opferfest wird traditionell ein Schaf nach islamischen Regeln geschlachtet (geschächtet) und mit Familie und Freunden verzehrt. Ein Drittel des Fleisches wird an Arme und Mittellose gespendet. Es ist üblich, an diesem Tag gemeinsam die Moschee zu besuchen und im Koran zu lesen.

Bei dem Fest wird einem Ereignis aus einer Koranerzählung (Sure 37,100ff.) gedacht. Gott fordert Abraham auf, einen seiner beiden Söhne als ein Zeichen seines Gehorsams zu opfern. Diese Forderung wird im letzten Moment durch Gott selbst verhindert und an Stelle des Sohnes wird ein Schaf geopfert.”

Und genau da fängt mein Problem mit diesem Fest an. Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion über den Fleischkonsum an sich anzetteln. ABER mit welchem Recht werden hier Schafe im Namen der Religion auf so grausame Art und Weise geopfert? Das Schächten ist in Deutschland verboten. Aus gutem Grund. Ich musste es live miterleben, konnte nichts dagegen unternehmen. Und ich werde nie die blanke Angst in den Augen des Schafes vergessen. Diesen langsamen, qualvollen Tod, den es erleiden musste. Und ich werde mir immer vorwerfen, dass ich es nicht verhindern konnte. Wir haben es versucht. Sogar ein tunesischer Bekannter (Vegetarier) konnte nichts tun. Er wurde vom “Schlachter” selbst mit der Klinge bedroht 😦

Nun sagen die Moslems aber; “Die Schafe spüren nichts dabei. Die Klinge wird von Gott geführt.” Ich bin immer wieder sprachlos. Sie sind durch nichts vom Gegenteil zu überzeugen. Nicht nur im Islam, auch in anderen Religionen finden sich diese Tieropfer. Unvorstellbare Grausamkeiten, die hier an unschuldigen Tieren verübt werden. Es wird Zeit dass es endgültig aufhört! Ich respektiere jede Religion, aber das Quälen von Tieren gehört nicht dazu. Egal ob aus religiösen Gründen oder nicht.

https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/landwirtschaft/schaechten.html