Vegane Ernährung für Kinder

Immer wieder ein Streitthema, wie ich erst kürzlich festgestellt hab. Dabei werden mir nicht selten Vorurteile und „wasserfeste“ Studien und Berichte um die Ohren gehauen. Gerne der Bild-Zeitung entnommen 😉

Kurz für alle: Ich selbst kann mich aus gesundheitlichen Gründen (noch) nicht ganz vegan ernähren. Probiere aber gerne vegane Rezepte aus, besonders beim Backen. Ich finde es persönlich nicht schlimm, wenn jemand tierische Produkte konsumiert. Immerhin halte ich mir auch Hunde und bei ihnen gehört Fleisch zu einer artgerechten Ernährung. Allerdings bin ich der Meinung dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas für bessere Haltungs- und auch Schlachtbedingungen tun kann und es niemandem weh tut gerade im Bereich Körperpflege und Reinigungsmitteln auf vegane Produkte zurück zu greifen. Oder mal einen vegetarischen Tag einzulegen.

Wir sind uns, denke ich, alle einig – dass sich die meisten Menschen grundlegend falsch ernähren. Zu viele Zusatzstoffe in Lebensmitteln und Getränken, Fleisch und Milchprodukte aus Massentierhaltung, Weizen… dazu alles im Überfluss, nicht in Maßen. Informiert man sich nun über eine wirklich gesunde Ernährung, trifft man zwangsläufig auf die vegane Ernährung – oft in Form von Rohkost.

Wer sich nicht ordentlich informiert, wird – vegan oder nicht – auf Dauer krank. Besonders schlimm trifft es hier die Kinder. Sie reagieren viel sensibler darauf und nicht selten sind ADHS, Hautkrankheiten und Co. die Folge.

Warum haben nun so viele Menschen Vorurteile gegenüber der veganen Ernährung? Weil sie schlicht von Medien, Ärzten und „Ernährungsexperten“ falsch beraten werden. Da wird Aspartam als kalorienarmes Wundermittel bei Übergewicht empfohlen. Natürlich spart es uns Kalorien. Aber klärt jemand über die Risiken auf? Nein. Ebenso verhält es sich bei Milchprodukten. Sie sind weder gesund, noch gehören sie zu einer ausgewogenen Ernährung. Man kann sie essen weil sie schmecken, aber da hört es dann auch schon auf. Viele Menschen sind aber gerade zu fanatisch, was den Verzehr von Milchprodukten angeht. Wegen dem Kalzium. Zu dumm nur, dass der Körper dieses aus Kuhmilch gar nicht aufnehmen kann. Noch schlimmer, dass Kuhmilch 300 mal mehr Kasein „natürlicher Kleber“ enthält als Muttermilch und bei ständigem Verzehr den gesamten Organismus verschleimt, übersäuert und die Knochen porös werden lässt. Also genau das Gegenteil von dem erreicht, was uns doch seit jeher eingetrichtert wird.

Es ist wichtig sich ausgewogen vegan zu ernähren. Ohne Fertigfraß (als Ausnahme natürlich auch mal okay, wenn man sich sonst davon fern hält), ohne Soja, ohne Tofu. Ggf. kann B12 zusätzlich eingenommen werden. Ist in den meisten Fällen aber unnötig. Etliche Menschen in meinem Bekanntenkreis ernähren sich (auch ihre Kinder) vegan. Alle lassen sich von Zeit zu Zeit Blut abzapfen um etwaige Mangelerscheinungen aufzudecken. Ergebnis? Pumperlgesund, keine Mangelerscheinungen. Die Kinder sind schlank und fit 🙂

Hier ein wunderbarer Beitrag

Zentrum der Gesundheit – Vegane Ernährung bei Kindern 

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Menschen offener dafür sind. Sich richtig informieren und nicht einfach Vorurteile verbreiten.

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4 Gedanken zu „Vegane Ernährung für Kinder

  1. Es wird noch lange ein Thema sein, das kontrovers diskutiert wird.
    Was mich nervt, das sind die Dogmatiker, bei denen man sofort abgestempelt wird als schlechter Mensch, wenn man gerne Fleisch ist.

    Ich bin noch nicht von der veganen Ernährung überzeugt, mir ist zuviel Chemie in den Produkten enthalten, die für Veganer angeboten werden.

    Und ich war sehr erschrocken, als ich las, dass zwei Hardcore-Veganerinnen, eine Britin, eine Amerikanerin, soweit ich weiß, schwerst krank geworden sind.

    Es gibt hierzulande ja noch keine wirklichen Langzeiterkenntnisse, die beiden Frauen waren die, die am längsten rein vegan gelebt haben. Mittlerweile sind sie wieder auf Mischkost umgestiegen.

    Ich denke, dass Ernährung so natürlich wie möglich sein sollte, möglichst keine Chemie und vor allem keine Fertiggerichte.

    Milch ist grauenvoll, macht unseren Darm kaputt, der ja das größte Organ unsereres Immunsystems darstellt.

    Was Fleisch angeht, so ist es natürlich sinnvoll, Produkte aus Massentierhaltung zu meiden, allein schon, um Tierleid zu minimieren.

    Ansonsten denke ich, in der Natur heißt es Fressen und gefressen werden, warum sollten wir also kein Fleisch essen.

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    • Genau da muss man ja auch differenzieren – vegane Ernährung richtig gemacht heißt eben auch sich von diesen Fertigprodukten fern zu halten 😀 Aber das verstehen viele nicht. Sie wollen kein Tierleid, das ist auch lobenswert. Aber sie ruinieren sich damit ihre eigene Gesundheit, wenn sie so einen Mist in sich reinstopfen. Viele kommen auch mit dem Irrglauben vegane Ernährung würde sie gertenschlank machen. Dann sollte man aber dringend die Finger von Tofu und Co. lassen 😀 Die Fettwerte sprengen doch jedes Maß 😀

      In der herkömmlichen Ernährung ist doch genauso viel Mist in den Fertigprodukten. Da ist es völlig wurst wie man sich ernährt, 99% der Fertigprodukte gehören einfach mal in die Tonne, aber nicht den Magen 😀

      Dass diese Damen krank geworden sind kann so viele Ursachen haben. Falsche bzw. Mangelernährung. Vorerkrankungen und und und. Allein normales Parfum kann schon schwere Folgen haben. Das ist der reinste Gift-Cocktail den wir uns da aufsprühen. Denkt aber kaum einer dran. Gibt natürlich auch gute Marken ohne irgendwelche Zusätze. Die riechen leider meist nach Zitrone oder Limette und da krieg ich das Würgen. Aber ich geb nicht auf und teste mich weiter durch.

      Eben, so natürlich wie möglich. Ohne Zusatzstoffe so weit es geht. Bei Tieren ja – gefressen und gefressen werden. Mutter Natur hat es leider so eingerichtet. Der Mensch braucht allerdings kein Fleisch. Wer es mag, soll es auch essen. Ich habe früher schon etliche Jahre kein Fleisch gegessen. Da war meine Oma etwas traurig, weil ich zu Weihnachten und Ostern ihre Gans nicht mehr essen wollte. Aber weder hat man mich komisch angeschaut oder Vorhaltungen gemacht, noch ich anderen. Warum auch. Seit ich meinen Mann kenne, esse ich viel mehr Fleisch als jemals zuvor. Davon möchte ich wieder wegkommen.

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      • Bei den beiden war es wirklich auf die Ernährung zurückzuführen. Beide hielten es nicht für möglich und ließen sich mehrfach durchchecken.
        Eine hatte sogar eine Lähmung, die glücklicherweise reversibel war, als sie langsam anfing, wieder gemischte Kost zu essen, ging die Lähmung langsam zurück.
        Das waren ernsthafte Ernährungsberaterinnen, haben viele Bücher über vegane Ernährung geschrieben.

        Wir können noch nicht wirklich sagen, ob es richtig ist oder nicht. Dafür gibt es das noch nicht lang genug, Ernährungsformen ändern ich ja alle paar Jahre.

        Ich vertraue auf die chin. Medizin, in über 5000 Jahren haben sie alle Fehler durch, die Kinderkrankheiten sind durch, im Gegensatz zu unserer gerade mal gut 150 Jahre alten Schulmedizin.
        In der TCM heisst es z.b. dass unser Körper keine Rohkost verträgt und auch, dass Vitamine nicht so wichtig sind, der Körper holt sich schon, was er braucht.
        Im Gegenteil, je länger ein Essen gekocht wird, desto besser wird es verstoffwechselt.

        Und Frühstück, sagen sie, sollte immer warm sein, weil der Körper sich aufbäumt, wenn nach der Nachtruhe plötzlich kaltes in ihn rein fällt.

        Wir können es nicht wirklich einschätzen, weil unser Körper eine unheimlich grosse regulative Kraft hat. Er kann Sünden wettmachen und ausgleichen, aber eben nicht auf Dauer.
        Wenn jemand täglich Fastfood isst und das über Jahre, dann streikt der Körper auch irgendwann.
        Aber er wird nicht gleich krank, wenn man mal ein, zwei Jahre oder drei sündigt.

        Ich bin immer gespannt, was alles an Ernährungsformen auftaucht….und auch welche wieder verschwinden.

        Wie oft esst ihr denn Fleisch? ein bis zweimal die Woche ist ja noch ok.
        Ich habe es arg eingeschränkt, weil ich lieber Biofleisch kaufen will, das ist aber sehr teuer und ich kann es eher selten bezahlen.

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      • Ich frag mich ehrlich was die Damen dann so grundsätzlich falsch gemacht haben. Wobei ich schon den Begriff „Hardcore-Veganer“ sch.. finde – alles was „Hardcore“ ist, ist selten gut 😀

        Rohkost ist die beste Möglichkeit zur Aufnahme von Nährstoffen. Das ist einfach so. Da wird nix zerkocht. Aber man muss es auch vertragen. Ich finde es nicht notwendig sich komplett von Rohkost zu ernähren. Da würden mir auch die warmen Mahlzeiten fehlen. Ich knabber z.B. gern Blumenkohl roh, oder Rosenkohl. Da steckt so viel Gutes drin. Und ich vertrage es. Möhren gehen z.B. nur gekocht oder klein geraspelt. Nur so gefuttert bekomme ich höllische Magenschmerzen davon. Frühstück ess ich tatsächlich am liebsten warm. Aufgebackene Brötchen^^

        Das hängt sehr davon ab wie oft wir zusammen essen. Mein Mann ist Fleischfresser durch und durch :-/ So oft es geht kaufen wir hochwertige Qualität. Aber wie Du schon sagst, es ist sehr teuer und für mich auch nicht bezahlbar. Unter der Woche versuche ich so oft es geht auf Fleisch zu verzichten. Mach mir gerne Salat, ess dazu ne Scheibe Brot oder koch mir Kartoffeln und Gemüse. Wochenende gibt es meist jedes Mal Fleisch.

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