Ein Tag der Trauer

Liebe Bärbel, fast 7 Jahre habe ich Deinen Blog verfolgt und Dich sehr lieb gewonnen. Bis zum Schluss hast Du nicht aufgegeben. Ich bewundere Deine Stärke, Du hast Dir von der Krankheit ALS Deine positive, liebe Art nicht nehmen lassen. Jetzt musst Du nie wieder Schmerzen leiden. Wir alle werden Dich nicht vergessen. Ich schließe mich Mathilda an und wünsche der Familie von Bärbel viel Kraft für die kommende Zeit.

Unsere liebe Mitbloggerin Bärbel (minibares) ist heute von uns gegangen. Ihre schlimme Krankheit hat sie so tapfer und stark gemacht, sie hat sich nie unterkriegen lassen, war immer fröhlich und machte auch anderen Mut und doch war der Tod für sie eine Erlösung. Ihrem Mann Peter und allen anderen Angehörigen wünsche ich mein Beileid und […]

über Ruhe in Frieden — einfachtilda

Morgens im Stall

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Da ist die Welt noch in Ordnung. Wir sind spätestens kurz nach acht da, dann haben wir Ruhe vor dem Reitbetrieb.

Meine Mama hab ich mit den Zwergen gleich in den Wald geschickt. Klein Frieda mit ihren 4 Monaten ist einfach so penetrant nervig, dass sie die Geduld verlieren könnten. Bis jetzt haben sie sie sehr freundlich gemaßregelt. Mir bleibt oft nix anderes übrig als Frieda kurz hoch zunehmen, damit sie mit den Zwergen in Ruhe los oder sie ins Auto setzen kann. Da sie immer mit Otto frei auf dem Hof läuft, nicht so einfach. Sie ist zuckersüß (ich versuche Fotos zu machen), aber auch wenn sie grad richtig gemaßregelt wurde, rutscht sie – den Bauch zeigend – unter die Zwerge, bockt sie auf, springt sie an und mit zweien an der Leine ist es einfach unmöglich sie abzuwehren. Ich hoffe sehr es gibt sich, wenn sie älter wird. Otto lässt sich ja so gut wie alles von ihr gefallen. Meine nicht 😉

Nun blieb nur eine wichtige Frage. Wie komm ich auf Shaman, wenn sie nicht da ist um gegen zu halten..? Für alle die es nicht wissen, krankheitsbedingt brauche ich länger zum Aufsteigen. Ein Impuls im Fuß wird wohl nicht mehr ausgelöst, dann noch die „Wackel-Knie“ durch die Fibromyalgie. Ich bin früher schon mehrfach auf dem Hintern gelandet, weil ich durch den Druck auf die Gelenke beim Aufsteigen keine Kontrolle mehr über Bein und Fuß hatte. Zudem nutzt Shaman oft jede Chance sofort loszulaufen. Früher kein Problem. Da war ich ruckzuck oben. Normal hält sie immer am anderen Steigbügel gegen, das ist schonender für s Pferd. Nun ist es für mich noch wichtiger, damit ich mich sicher in den Sattel schwingen kann. Von unten aufsteigen hab ich mich heut nicht getraut. Blieb nur noch eine Lösung. Die Aufstieghilfe 😀

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Auf dem Foto ist eine der Aufstieghilfen draußen zu sehen. Die in der Halle ist kleiner und wackeliger. Ich hab damit gerechnet dass es hunderte Versuche dauern wird Shaman davon zu überzeugen ruhig stehen zu bleiben. Er dreht auch gerne im falschen Augenblick den Hintern weg 😉 Also nachgurten und ihn ranbugsieren. Steht. Kriegt das Kommando stehen zu bleiben. Ich musste hinter ihm rum laufen, da vorne die Bande im Weg war. Und er läuft zwei Schritte weiter. Drecksack 😀 Also einmal umdrehen und wieder hinbugsieren. Dieses Mal habe ich bei jedem meiner Schritte das Kommando zum Stillstehen gegeben. Die Zügel lagen locker gekreuzt um das Sattelhorn. Jetzt das nächste Problem. Auf die Aufstieghilfe krabbeln. Muss ich oft praktisch auf allen vieren machen, da ich sonst das Gleichgewicht verliere. Bestimmt ein brüllend komischer Anblick 😀 Oben angekommen stand Shaman immer noch, die Ohren aufmerksam zu mir. Toll. Also ab in den Sattel. Da hat er einen Schritt nach vorn gemacht. Kein Thema, gelobt wurde er da trotzdem schon. Ab sofort werde ich diese jedes Mal benutzen, damit er es endlich lernt. Er wird erst 24, ich geb nicht auf 😀

Nach einer halben Stunde in der Halle, etwas Trab, Galopp und Schenkelweichen, durfte er noch im Schritt etwas ins Gelände. Die Tür hab ich von Shaman aus aufgemacht. Grund-Repertoire eines Westernpferdes 😀 Auch wenn es etwas schwierig war, da  der Türgriff so wahnsinnig tief hängt 😀

Frieda und Otto kamen ein Stück mit. Meine Mama und die Zwerge kamen mir schon entgegen. Ich hab dann Diego übernommen, falls Frieda doch noch auftaucht. Bei mir, vor allem wenn man ihn allein hat, benimmt er sich besser und ruhiger. Er muss lernen, wie wir, da drüber zu stehen und sie zu ignorieren.

Morgen wollte ich wieder richtig ausreiten. Es hat grad angefangen zu schneien. Wenn das so weiter geht, kann ich das vergessen :-/

Vererbte Rudelstellung

Oder – setzt dem Wahnsinn ein Ende. Wie ein Hundemagazin treffend schreibt. Ich habe gestern in einer Hundegruppe das Video gesehen „Asoziale Hündin N3“. Schon beim Titel kam mir die Galle hoch.

Es gibt keine asozialen Hunde! Wohl aber asoziale Menschen, wie in dem Video zu sehen ist. Allein der Jargon ist unterste Schublade.

Mitten im Video wird eine Hündin von einer anderen nicht nur gemaßregelt – sondern mehrfach gepackt, geschüttelt und zu Boden geworfen. Sie schreit und jault, dass es mir fast das Herz zerrissen hat. Was tut die selbsternannte Dogtrainerin (leider kein geschützter Begriff) ? Nichts. Sie beschimpft fröhlich weiter die Hündin und keiner greift ein. Wäre der Golden Retriever nicht dazwischen gegangen – es wäre übel ausgegangen.

Wenn mir jetzt noch mal einer mit „die regeln das schon unter sich kommt“, vergess ich mich. Genau so endet das dann…!! Wir als Halter sind für unsere Hunde verantwortlich. Und nicht nur dieser „Dogtrainerin“, sondern auch jedem Halter der das zulässt und sogar bejubelt, gehört… Nein, das lass ich lieber unausgesprochen. Bevor ich mich vergesse. Über so viel Arroganz, Ignoranz und Dummheit auf Kosten der Hunde.

Ihr müsst das Video selbstverständlich nicht anschauen (ist im Link enthalten, muss aber angeklickt werden), aber wenn Ihr dem Link folgt könnt Ihr mehr zu den miesen Machenschaften der Dame lesen. Ihr MUSS das Handwerk gelegt werden..!

Your Dog Magazin – Setzt dem Wahnsinn ein Ende!

Welt-Galgo-Tag

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Aktion vom Tierschutz-Shop. So viele wundervolle Jagdhunde, die jetzt zum Ende der Jagd-Saison im besten Fall einfach ausgesetzt und im schlimmsten bestialisch über Stunden und Tage hinweg getötet werden… 😦

Wolkes Welt 3

Heute endet die Jagdsaison in Spanien. Für viele Galgos – aber auch Podencos und andere Jagdhunde – heißt das, der sichere Tod steht ihnen bevor.

Die Tierheime in Spanien sind hoffnungslos überfüllt, die Tierschützer versuchen so viele Fellnasen wie möglich zu retten. Dabei brauchen sie unsere Hilfe.

Der Tierschutz-Shop lässt sich auch hier nicht lange bitten und hat wieder eine Aktion gestartet:

https://www.tierschutz-shop.de/tierheim-des-monats-galgo-friends-e-v-zum-welt-galgo-tag-2015/

Dort könnt Ihr alles zum Thema nachlesen, spenden oder einfach für Euch und Eure Fellnasen einkaufen. 100% tierversuchsfrei. 10% vom Bestellwert wird an ein Tierheim, oder einen Verein, Eurer Wahl überwiesen.

Kayla hofft, dass viele ihrer kleinen und großen Verwandten gerettet werden können und ein liebevolles Zuhause bekommen. Wir auch.

Herbst14

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Shaman

Die letzten Tage musste Shaman leider in seiner Paddockbox verbringen. Samstag und Sonntag hatten wir ja Blitzeis, wie immer wurde im und um den Stall weder Sand noch Stroh gestreut. Es wäre lebensgefährlich gewesen ihn in eine der Hallen zu führen. Dabei hätte er Bewegung so dringend nötig gehabt. Gerade bei Magen-Darm-Problemen geht nichts über so viel Schritt wie möglich! Also habe ich ihm Sonntag nur den Hintern sauber gemacht.

Heute war das meiste abgetaut. Also ab in die kleine Halle, da komm ich auch allein besser hinterher. Leider ist die schräge Bande nicht minder gefährlich. In früheren Jahren sind wir mehrfach deswegen gestürzt. Die Pferde können es einfach schlecht einschätzen, laufen immer wieder aus Versehen drauf und fallen mit Reiter auf die Nase 😦 In dieser Halle geht er normal nur Schritt und etwas Trab. Sonst hätte ich ihn an die Longe genommen, damit er weit weg von der Bande flotter laufen kann. So richtig in die Gänge kam er auch heute nicht. Er ist zwar gut drauf und versucht alle seine Tricks um mich schön zum Narren zu halten, aber so recht laufen.. Ich hoffe es liegt jetzt „nur“ daran dass er sich durch die Beschwerden mit dem Kotwasser nicht so bewegen mag. Andernfalls muss ich mir wirklich Gedanken machen, wie lange er noch geritten bzw. frei bewegt wird. Er wird zwar erst 24 im April, aber man weiß nie wann „der letzte Ritt“ stattfinden wird. Je nachdem wie es ihm Donnerstag geht, laufen wir zu Fuß eine Runde durch den Wald oder ich reite ihn dort. Hoffentlich kommt der Saft für ihn diese Woche an. Er hat keinen Durchfall, aber er pupst und kleckert Kotwasser im Minutentakt. So hat er heut auch ausgesehen. Dieses Mal kam er um Wasser und Shampoo nicht drum rum. Falls Ihr noch irgendwelche Tipps habt was helfen kann, immer her damit! 🙂

Die Karo-Abschwitzdecke war ein echtes Schnäppchen. Gebraucht, aber wie neu, für 15 Euro. Find ich ja total süß. Eigentlich ne Nummer zu groß (er trägt sonst 115 cm), aber sie bedeckt grad alles was wichtig ist 😀 Auf dem Foto guckt der Puschelbauch nur raus, weil sie zur anderen Seite gerutscht ist 😀

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Tja, und so sahen sein Hintern und seine Beine vor dem Waschen aus..Schlimm 😦

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Ausritt und Scheren

Frohes neues Jahr Ihr Lieben ♥

Die Kurzfassung: Hier wurde ganz schlimm geknallt, über Stunden, sogar heut früh um sieben noch. Diegos trauriger Rekord liegt jetzt bei 19 Stunden ohne Pipi. Drinnen hat er uns auf Schritt und Tritt verfolgt, sich eng angekuschelt, sonst war er entspannt. Kayla fand draußen alles total normal, so lange die Knaller nicht zu dicht kamen. Mitternacht musst ich sie dann unter der Decke verstecken, sie wäre noch kirre geworden bei dem Geglitzer und Geblinke.

Shaman scheint Silvester nicht viel auszumachen. Auch heut früh war er die Ruhe selbst. Also alle ab ins Gelände 🙂 Eisiger Wind bei 4 Grad. Schön war es trotzdem. Die Zwerge hatten ihren Spaß und haben meine Mama quer durch den Wald gescheucht.

Freitag Abend wurde Shaman geschoren. Schuld an folgenden Bildern ist meine liebe Freundin Mandy (die früher auch dort arbeitete) 😀 Auf dem Foto zu sehen mit ihrem Trakehner Adamo (17 Jahre). Den hab ich Freitag fast in den Schlaf gekrault*gg*

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Adamo trägt auch Rallye-Streifen, aber breitere und wird ständig eingedeckt. Das möchte ich für Shaman nicht. Die Decke stellt immer auch eine Unfallgefahr dar, Scheuerstellen bleiben oft nicht aus. Also nur wenn es nötig ist. Seine Streifen sind nicht so breit, er schaut jetzt aus wie ein geschorenes Alpaka 😀 Auf der linken Seite ist sein Pelz dicker und struppiger, auf der rechten Seite viel feiner.

Er war ja so brav. Das erste Mal scheren. Er fand das Kabel ein wenig gruselig, hat aber bis auf ein paar kitzelige Stellen super still gehalten und wir waren fix fertig. Auf den Fotos sieht man gut wie dicht sein Pelz ist. Ca. 3 mm ist das Fell an den geschorenen Stellen kurz. Beim ersten Mal juckende Stelle knabbern war er etwas entsetzt. Da fehlt doch was…!! 😀 Er friert nicht, schwitzt jetzt aber endlich viel weniger. Zum Glück. Die meisten Robustpferderassen wie Fjordpferde bekommen diese Streifen geschoren, damit sie nicht eingedeckt werden müssen und trotzdem normal bewegt werden können. Shaman steht ihnen beim Winterfell in nix nach 😀 Vor etlichen Jahren habe ich mal 20 cm langes Winterfell gemessen.. Früher bekam er nur eine Abschwitzdecke drauf und ging dann in den Offenstall oder auf den Paddock. Sein Fell ist schnell getrocknet und weder Wind noch Wetter haben ihm was ausgemacht. Nun ist das natürlich etwas anders. Er wird schonender geritten und muss öfter den ganzen Tag eine Decke tragen. Am Bauch sieht man besonders gut wie schön er schon zugenommen hat durch die Cobs, keine Rippen mehr zu sehen 🙂

 

Evergreen 4

Wer bei meiner Aktion mitmachen möchte, kann einen Beitrag mit dem Titel Evergreen erstellen und hier (oder im nächsten Beitrag) in den Kommentaren posten.

Diese Fotos sind schon drei Jahre alt. Heute wieder entdeckt. Diego ist einfach zuckersüß ❤