Wald und Feld

Eine Runde ums Feld ist zur Zeit das Maximale was an „Ausritt“ möglich ist. Ich geb es auf bis die Viecher weniger werden. Selbst auf der Allee in den Wald hinein ist es schon so schlimm, dass Shaman und ich nur noch weg wollen. Trotz Decke und Spray. Ich hab dort auch noch nie so viele Mücken auf einmal gesehen in all den Jahren. Hoffentlich können wir bald wieder.

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Evergreen 7

Wer auch einen Evergreen hat, den sie oder er immer wieder zeigen könnte – dann einfach einen Beitrag mit dem Titel Evergreen erstellen und in den Kommentaren posten 🙂

Dieser kleine Baumgeist ist immer noch dort. Gut zu erkennen, auch wenn ihm die Witterung in den vergangenen Jahren schon arg zugesetzt hat.

Als würde er beten…

Gebet eines Baumes:

Oh Mensch, ich bin die Wärme Deines Hauses in kalten Winternächten,
der schimmernde Schatten, wenn des Sommers Sonne brennt.
Ich bin der Dachstuhl Deines Hauses und das Brett Deines Tisches.
Ich bin das Bett, in dem Du schläfst und das Holz, aus dem Du schöne Schiffe baust.
Ich bin der Stiel Deines Hammers, und die Tür Deiner Hütte.
Ich bin das Holz Deiner Wiege und Deines Sarges.
Ich bin wie das Brot der Güte, die Blume der Schönheit.
Erhöre mein Gebet.

Zerstöre mich nicht! (Unbekannt)

baumgeist

Ausritt

Wald

Schnief. Der letzte für die nächsten Monate. Erst Ende Dezember werde ich Shaman wieder sehen. Am Wochenende geht s auf eine Hochzeit von Freunden, Montag fahren wir nach Hause. Bin dann wohl erst Dienstag wieder online.

Nun zum Ausritt. Herrliches Wetter. Als Shaman gemerkt hat dass wir an den Plätzen vorbei ins Gelände gehen, wurde er schlagartig wach 😀 Dass ihm immer noch der Schalk im Nacken sitzt, sieht man ja am Foto oben, da streckt er mir doch wieder die Zunge raus 😉 Luftmäßig war er super drauf. Das Kortison hat gut gewirkt. Nur wenig Atemgeräusche und dreimal kurz abhusten zum Ende hin im Galopp. Was ihn aber keineswegs davon abhält flott weiter zu laufen. Vor der Spritze hat ihn ein kleiner Huster schon minutenlang aus der Bahn geworfen 😦 Seine 23 Jahre merkt man ihm nicht an. Dafür aber umso mehr wie viel Spaß es ihm im Gelände macht. Insgesamt waren wir wieder ca. eine Stunde und pi mal guck 7 km unterwegs. Als wir an der Straße zurück sind, wollte er unbedingt auf dem Asphalt laufen. Nun gut, soll er. Tatsächlich kamen in den zehn Minuten drei Autos und er ist brav wieder auf den Seitenstreifen. Dann sind wir wieder in den Wald Richtung Stall. Shaman kann ich problemlos auch im flotten Galopp zurück laufen lassen, er lässt sich mit Stimme zurück nehmen. Bis auf die Millionen Spinnen und Spinnweben war es ein sehr schöner, entspannter Ausritt 🙂

Ich hab noch ein Video gemacht. Dachte ich nehm Euch mal wieder mit 🙂 Bitte entschuldigt die schlackernden Zügel und wackelnde Kamera. Er war heute sehr schwungvoll unterwegs. Solche Kleinigkeiten stören ihn sowieso nicht. Im Video ist schön zu sehen wie wichtig es für einen Araber ist alles im Blick zu haben. Links, rechts, geradeaus. Wenn er schauen kann läuft er ruhig weiter. Würde ich versuchen ihm den Kopf runter zu zwingen (ja ja, wird ja auch gerne „durch s Genick reiten“ genannt..), wäre er sofort unruhig, würd sich im Genick verwerfen und überall Gespenster sehen. So lange er den Kopf nicht in den Himmel reißt oder mit der Schnute den Boden umgräbt kann er sich frei bewegen. Die Osteopathin hat mir damals recht gegeben. Klar läuft er auch mal mit dem Kopf zu hoch, aber die meiste Zeit entspannt vorwärts abwärts mit guter Haltung – freiwillig und ohne Zwang. Viel Spaß beim Schauen 🙂

Schnee-Hunde

Nachdem wir gestern nur auf dem Hof bleiben konnten, ging es heute in den Wald. Die Dorfstraße war fast salzfrei. Die Sonne schien. Minus 5 Grad, überall noch etwas Schnee.

Im Wald war Kayla sofort im Jagdmodus und hat sich angehört wie eine heisere Ziege. Sie ist halt durch und durch Jagdhund 😉 Diego jagt auch, aber anders. Mehr mit den Augen. Im Gegensatz zu ihr weiß er auch nicht welche Fährten frisch sind. Er stürzt sich eher auf jeden Grashalm und schnüffelt diesen ausgiebig ab. Nach ein paar hundert Metern haben wir die Rehe auf dem Feld gesehen, da gab es für Kayla fast kein Halten mehr. Sie hat noch nie solche Geräusche von sich gegeben. Nach ca. einer Stunde waren wir wieder zurück. Dann durften sie noch mal ein paar Minuten toben. Für Diego dürfte es gern mal richtig schneien. Kayla und ich sind da anderer Meinung 😉 Kaum wieder drinnen, zwängen sich beide ins kleinste Körbchen überhaupt 😀 Sie haben auch schon beide zusammen darin geschlafen, gestapelt 😉

Hier streckt er ihr erstmal ganz charmant die Zunge raus 😀

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Kurzes Video vom Spielen. Mit mehr Schnee wäre er so richtig übergeschnappt vor Freude^^